Wenn das Gehirn schrumpft
Wie Depression das Gehirn verändert – und welche Rolle Stress, Cortisol und Vitamin D spielen Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit. Lange Zeit galten sie vor allem als reine „Stimmungsstörung“. Moderne Hirnforschung zeigt jedoch klar: Depression ist auch eine biologisch messbare Erkrankung des Gehirns . Bestimmte Hirnregionen verändern sich in ihrer Funktion und teilweise sogar in ihrer Struktur. Besonders betroffen sind Stress-, Emotions- und Gedächtnisnetzwerke. Dieser Artikel erklärt Schritt für Schritt, was im Gehirn bei Depression passiert , warum chronischer Stress so schädlich ist und welche unterstützende Rolle Vitamin D dabei spielen kann . 1. Depression ist eine Netzwerk-Erkrankung des Gehirns Früher suchte man „den einen Ort“ der Depression im Gehirn. Heute weiß man: Depression entsteht durch Störungen mehrerer miteinander verbundener Netzwerke , nicht in einer einzelnen Region. Zu den wichtigsten beteiligten Bereichen gehören: H...